Lehrveranstaltung

Thomas-Michael Seibert

Hannah Arendt: Ihr Beitrag zu Kriminologie und Rechtstheorie

Die Vorbesprechung für dieses Semester hat auf Youtube stattgefunden und ist über einen Link abrufbar, der angefordert werden muss. Die Veranstaltung wird online stattfinden und ist im April mit Veranstalterimpulsen “Über das Böse” und “Eichmann in Jerusalem” (demnächst) gestartet. Teilnehmerbeiträge finden vom 13. Mai an über Zoom als Konferenzmedium statt.

Dabei handelt es sich um den Eichmannprozess als Medium historischer Darstellung und Eichmann als Tätertyp, die Frage nach der Banalität oder Monstrosität des Bösen, den konkreten Verlauf des Eichmann-Prozesses einschließlich des Urteils und um die Konstruktionen in der Einlassung des Angeklagten, dann in einem zweiten Teil über Arendt philosophisch und politologisch, in: Vita activa oder vom tätigen Leben

  • Über totale Herrschaft (Untergang der Klassengesellschaft, Die Massen, totale Organisation, Staatsapparat, Konzentrationslager)
  • um Arendt und Kant: die politische Seite der praktischen Urteilskraft
  • Die Neigung zu Gewalthandlungen in neuen politischen Bewegungen, in: Macht und Gewalt, insbesondere in der I. Vorlesung
  • die Unterscheidung von Macht und Gewalt, die Aporien der Menschenrechte und die Frage: Wie können Recht und Unrecht unterschieden werden? Schließlich werden Heidegger-Motive in Hannah Arendts Leben und Denken vorgestellt.